Die Mobilitätswende nimmt Fahrt auf

GRÜNE/SPD/Volt begrüßen weitere Sofort-Maßnahmen für mehr Radsicherheit am Wall

Mitte Oktober hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit einem Bündel von Sofort-Maßnahmen den Weg frei gemacht für mehr Platz und Sicherheit für Radfahrende am Wallring. Am vergangenen Mittwoch (16.11.2022) wurde nun mit der Entwidmung von Parkplätzen am Goethering begonnen. Die Mehrheitsgruppe von GRÜNEN, SPD und Volt sieht in den jüngsten Entscheidungen und begonnenen Maßnahmen ein wichtiges Zeichen für die Mobilitätswende in Osnabrück und den Einstieg in die damit verbundene notwendige Umgestaltung des Walls.

„Unsere Initiativen entfalten endlich und sichtbar Wirkung. Während die Planungen für den Gesamtumbau des Wallrings voranschreiten, sorgen wir mit den Ad hoc-Maßnahmen unmittelbar für mehr Sicherheit für kleine und große Radfahrer:innen. Und damit für mehr Lebensqualität in unserer Stadt. Davon erhoffen wir uns auch, dass noch mehr Menschen aufs Rad umsteigen“, freuen sich der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, Volkmar Seliger, und der Sprecher für Mobilität der SPD-Fraktion, Heiko Panzer.

Die Verwaltung hatte den Wallring zuvor mit Blick auf die vorhandene Aufteilung und Gefahrenpunkte untersucht. „Unser Dank gilt Frank Otte und seinem Team, das sich die erforderliche Zeit genommen hat, um die Maßnahmen zu planen, die ohne großes Umbauerfordernis sofort mehr Sicherheit für den Radverkehr bringen.“, betont Seliger.

Nach Ansicht der Mehrheitsgruppe komme der Umgestaltung der 225 Meter langen Strecke am Hasetorwall, des Bereichs am Schlosswall und des nun umgestalteten Stücks am Goethering eine besondere Bedeutung zu. Die Fahrt auf dem viel zu schmalen Radstreifen entlang der parkenden Autos, bei denen man jederzeit eine sich öffnende Fahrertür befürchten müsse, sei eine ständige Gefahr. „Dem begegnen wir an diesen Stellen mit mehr Platz für Radler:innen. Dass dafür Parkflächen und eine Rechtsabbiegerspur weichen müssen, ist der notwendige Kompromiss angesichts eines begrenzten Verkehrsraums und der Notwendigkeit, schnell zu handeln. Dass dies mitunter auch Auswirkungen auf die Parksituation der Anwohner:innen hat, ist schwierig. Uns geht es nicht darum, Menschen etwas wegzunehmen, sondern vielmehr darum, Menschen mehr Sicherheit und Lebensqualität zu geben. Der endgültige Umbau des Wallrings muss auch Antworten für die Belange der Anwohner:innen bieten.“, erläutert Panzer.

GRÜNE, SPD und Volt erinnern daran, dass die Stadt Osnabrück bis 2030 in die Top 5 der deutschen Fahrradstädte kommen wolle. „Wir nehmen das als Herausforderung an. Mit dem Wall ist ein Anfang gemacht und wenn die Umgestaltung fertig ist, sind wir nicht nur schon ein ganzes Stück weiter, sondern haben auch die Grundlage für weitere Maßnahmen an anderen Gefahrenpunkten in unserer Stadt gelegt“, so Seliger und Panzer abschließend.

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