Rede des SPD-Bürgermeisters, Uwe Görtemöller, zum städtischen Haushalt 2023

Bild: Stadt Osnabrück, Janin Arntzen

Sitzung des Rates der Stadt Osnabrück am 06.12.2022

 

– Es gilt das gesprochene Wort –

 

Verehrte Frau Oberbürgermeisterin, verehrter Herr Ratsvorsitzender, meine Damen und Herren.

Zuallererst möchte ich mich bei allen bedanken, die an der Aufstellung des Haushaltes 23/24 mitgearbeitet haben. Das gilt in der SPD-Fraktion ganz besonders für Heiko Panzer, der parteiintern die Beratung maßgeblich strukturiert und vorangetrieben hat. Ich war zwar nicht dabei, aber ich könnte mir vorstellen, dass das bei den interfraktionelle Sitzungen zum Haushalt ebenso gelaufen ist.

Meine Damen und Herren, nun muss man nicht mit allem von der Verwaltung und den Finanzpolitikern angedachten Planungen einverstanden sein, aber ich darf behaupten, dass wir Sportpolitiker mit dem Ergebnis unserer Verhandlungen zufrieden sein dürfen.

Oberste Priorität hatte für uns die Erhöhung der Zuschüsse an von Vereinen zu pflegende Sportplätze. Wir haben die Summe von 850.000 € auf 1.050.000 € herauf gesetzt. Die Zuschüsse sind seit 2014 nicht mehr erhöht worden und somit ist die Erhöhung nicht als zusätzliches Geld für die Vereine zu sehen, sondern ist lediglich nur ein Inflationsausgleich.

Auch dem Ausbau der Sportanlage am Zuschlag zuzustimmen, ist eine gute Entscheidung. Zu beachten ist nur, dass der in der Verwaltungsvorlage eventuell angedachte Bau eines Kunstrasens anstelle des abgängigen Tennenplatzes nicht zum Tragen kommt. Wir haben auf dem benachbarten Limberg einen schon vorhandenen Kunstrasenplatz, der seit drei Jahren saniert werden soll. Ich bin mir ziemlich sicher, dass versteht in anderen Stadtteilen, wo es noch keinen Kunstrasenplatz gibt, keiner, wenn wir in 300 m Luftlinie zwei Kunstrasenplätze nebeneinander bauen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Platz auf dem Limberg hier zügig saniert wird, um den gerade  im Winterhalbjahr zu erwartenden Engpass aufzulösen.

Auch den Planungskosten für die Erstellung eines Sportentwicklungsplanes zuzustimmen, ist gut und richtig. Der Sport in unserer Gesellschaft entwickelt sich dynamisch und stellt die Verantwortlichen vor immer neue Herausforderungen. Wir müssen in Osnabrück für eine zeitgemäße und zukunftsfähige Sportinfrastruktur sorgen und dazu brauchen wir professionelle Beratung und Planungsunterlagen in Form eines Sportentwicklungsplanes.

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